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Woche 26 im Kloster das letzte mal

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  Herzlich willkommen zum letzten Blogeintrag meiner Klosterzeit. Nun ist sie tatsächlich vorbei. Sechs Monate. 26 Wochen. Und während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich bereits wieder zu Hause in Deutschland. Ehrlich gesagt kann ich es selbst noch nicht richtig realisieren. Die letzte Woche im Kloster war von einem ganz besonderen Gefühl geprägt. Plötzlich wurde aus allem ein letztes Mal. Das letzte Mal im Klosterladen, das letzte Mal im Garten, das letzte Mal ministrieren, der letzte Vespertrunk am Mittwoch, das letzte Mal in der Buchbinderei und im Archiv. Jede Aufgabe, die in den vergangenen Monaten irgendwann selbstverständlich geworden war, bekam plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Und trotzdem habe ich es in diesem Moment noch gar nicht richtig begriffen. Erst jetzt, wieder zu Hause, wird mir langsam bewusst, dass diese Zeit tatsächlich vorbei ist. Natürlich gab es in der letzten Woche auch Abschiede. Gemeinsam mit Frater Carsten und Kandidat Max habe ich noch einen ...

Wochen 21 bis 25 Im Kloster

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  Sei gegrüßt, lieber Klosterblog-Leser! Nun sind tatsächlich schon 25 Wochen meiner Klosterzeit vergangen und damit ist dies bereits der vorletzte Klosterblog . Wenn ich daran denke, dass ich vor einigen Monaten hier angekommen bin und damals noch überhaupt nicht wusste, was diese Zeit mit mir machen würde, ist es kaum zu begreifen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Inzwischen fühlt sich Einsiedeln nicht mehr wie ein Ort an, an dem ich nur zu Besuch bin, sondern wie ein Ort, an dem ich einen Teil meines Lebens verbracht habe. Die vergangenen fünf Wochen waren im Alltag eher ruhig und verliefen größtenteils in dem Rhythmus, den ich inzwischen so gut kenne. Ich arbeitete im Klosterladen, im Garten, im Archiv und in der Buchbinderei. Besonders die Arbeit mit den alten Pergamenten hat mich weiterhin begeistert. Alte Dokumente, die teilweise mehrere hundert Jahre alt sind, vorsichtig zu reinigen und zu reparieren, ist eine Aufgabe, bei der man automatisch langsamer und aufmerksame...

Woche 20 im Kloster

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  Herzlich Willkommen zu einem neuen Eintrag meines Blogs. Ich hoffe, du hattest eine gesegnete Zeit und konntest auch in den vergangenen Tagen immer wieder Momente finden, in denen du zur Ruhe kommen konntest. Heute ist bereits der 20. Eintrag meines Klosterblogs. Wenn ich daran denke, dass ich inzwischen schon 20 Wochen hier im Kloster Einsiedeln verbringen durfte, erfüllt mich das mit großer Dankbarkeit. Vor zwanzig Wochen kam ich hier an – mit vielen Fragen, Erwartungen und einer gewissen Nervosität. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde und wie sehr mich diese Zeit verändern würde. Seitdem durfte ich unzählige Menschen kennenlernen, viele tiefgehende Gespräche führen, neue Freundschaften schließen und jeden Tag aufs Neue erfahren, was es bedeutet, nach dem benediktinischen Rhythmus von Ora et labora – bete und arbeite – zu leben. Ich durfte im Garten arbeiten, im Archiv jahrhundertealte Dokumente restaurieren, im Klosterladen mithelfen, unzählige Male ministrieren un...

Woche 19 im Kloster

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  Herzlich Willkommen zu einem neuen Eintrag meines Blogs. Ich hoffe, du hattest eine gesegnete Zeit und konntest auch in den vergangenen Tagen immer wieder Momente der Ruhe finden. Diese Woche war eine dieser Wochen, in denen äußerlich gar nicht so viel passiert ist. Und trotzdem war sie auf ihre eigene Weise wunderschön. Der Alltag im Kloster ist inzwischen zu einem festen Rhythmus geworden. Morgens begann der Tag wie gewohnt mit Gebet und anschließend ging es in den Garten. Da während der Lese weiterhin Gartendienst war, durfte ich viele verschiedene Aufgaben übernehmen. Neben der Gartenpflege gehörte nun auch das morgendliche Füttern der Fische dazu. Blumen mussten gegossen, Beete gepflegt und immer wieder kleine Arbeiten erledigt werden, die dafür sorgen, dass der Garten lebendig und schön bleibt. Es sind oft genau diese unscheinbaren Aufgaben, die einem zeigen, wie wichtig Beständigkeit ist. Nicht alles wächst durch große Veränderungen. Vieles wächst einfach dadurch, ...